Urlaub für jeden?

Urlaub. Ja das braucht jeder mal so hin und wieder. Einfach so zu Erholung. Nur doof, dass auch die Tagesmutter so was für sich beansprucht. Ja, sicher, man gönnt es jedem. Aber ausgerechnet jetzt? Und so lange? Ganze zwei Wochen? Gibt es da keine „Urlaubsvertretung“? Kann sie nicht den einen Tag oder auch zwei mal eine Ausnahme machen? -Eine Urlaubsausnahme!

Tagesmütter gering geschätzt.

Sonntag morgen. Jemand postet einen Zeitungsartikel innerhalb einer Tagesmuttergruppe auf Facebook. Die Aufregung ist gross. Verständlich, denn die Tagesmütter werden in diesem Artikel gering geschätzt.

Zeitungsartikel 19. März 2015 Kopie

Kein Interesse an Tagespflegepersonen?
Ganz besonders gross ist die Aufregung bei diesem Artikel über den kurzen Beitrag unter dem Titel „Kein besonders großes Interesse an Tagespflegepersonen.“ Ist es tatsächlich so, dass die Gesellschaft kein Interesse an der Tagespflege hat? Oder betrifft es diesen in dem Artikel namentlich erwähnten Achim Schwickert. Wer ist das überhaupt? Muss man ihn kennen? Oder handelt es sich mal wieder um einen politisch engagierten Wichtigtuer, der so gar keine Ahnung vor der Tätigkeit der Tagespflege oder gar der praktizierenden und nicht theoretischen Elternschaft hat?

Konfliktpunkt Unpünktlichkeit in der Tagespflege

Es gibt ganze vier Grund-Typen von Menschen, was den Umgang mit Pünktlichkeit angeht. Und genau solchen vier Typen können wir auch in der Tagespflege begegnen. Denn auch Eltern sind einfach nur Menschen mit eigenen Macken und Marotten, die plötzlich zum Kind gekommen sind und ihr Leben versuchen damit zu meistern.
Hier die vier Grund-Typen und wie es sich auf die Tagespflege auswirkt:

Neusser Tagesmütter verdienen ab August 2015 mehr.

Am Mittwoch beim Stadtteiletreff der Tagesmütter in der Nordstadt wurde uns offenbart, dass der Stadtrat eine Anhebung der Vergütung für die Neusser Tagesmütter beschlossen hat. Die Freude ist gross, denn für alle bedeutet es ganze 0,50€ je Kind und Stunde mehr! Und das ganz ohne Streik oder anderweitigen Engagement! Schliesslich kamen, wie sollte es auch anders sein, ganze 10% der Tagesmütter zu der Veranstaltung! Und fast immer die gleichen 10%.

Hier ein Beiblatt zur Nicht-Betreuung kranker Kinder

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Dank Marie Rose darf ich hier ihr Beiblatt veröffentlichen, das sie ihren Eltern zum Betreuungsvertrag mitgibt, um zu verhindern, dass Eltern kranke Kinder in die Tagespflege bringen. Auch das Mitbringen von Medikamenten soll dadurch vermieden werden. Aus ihrer Praxis heraus erzielt ihr Beiblatt Wirkung.
Ganz herzlichen Dank, Marie Rose!

Wie geht es dem kranken Tageskind in der Tagespflege?

Krankes Kind in der Tagespflege.
Ganz gleich welche Gründe die Eltern haben, ein krankes Tageskind in die Tagespflege zu bringen und ganz gleich, wie viel Verständnis die Tagesmutter für die berufliche Situation der Eltern hat, geht es doch in erster Linie um das Wohlbefinden des zu betreuenden Kindes. Wie geht es so einem Kind? Wie fühlt es sich? Wie empfindet es die Betreuungssituation? Macht es einen Unterschied, ob es bereits erfolgreich eingewöhnt ist oder sich noch in der Eingewöhnungsphase befindet?

Der häufigste Konflikt in der Tagespflege: Krankheiten!

Kinder werden krank
Es liegt in der Natur des Kindes hin und wieder zu erkranken. Der Zeitpunkt dazu ist niemals recht. Entweder die Eltern müssen arbeiten und da passt ein krankes Kind nicht ins Konzept oder man hat seine Freizeitaktivitäten bereits geplant. Ganz gleich wann, ein krankes Kind passt einfach nicht in unser schnelllebiges Leben. Krankheiten stören einfach unser Lebenskonzept und gehören ausgemerzt zu werden, sei es mit Hilfe von Impfungen und Medikamenten.

Randzeiten als Chance in der Tagespflege

Noch vor drei Monaten habe ich mich gegen Randzeiten entschieden. Ich fand die Idee grausig in der eigenen Exklusivzeit für die eigene Familie die Arbeit zu integrieren.

Doch heute bin ich an einem anderem Punkt angelangt.Körperlich schaffe ich nicht mehr fünf Einjährige. Die linke Schulter schmerzt. Die Zweijährigen bis auf wenige Ausnahmen werden in die Kitas erpresst, denn für Dreijährige ist kein Platz mehr in Kitas. Es sei denn, sie waren bereits seit einem Jahr dabei.